Dota 2: H4nn1 tritt aus dem Team Fnatic aus

Dota 2: H4nn1 tritt aus dem Team Fnatic aus1

Seit vielen Jahren ist Kai Hanbueckers alias H4nn1 in der professionellen eSport-Szene erfolgreich unterwegs. Nun zieht er einen Schlussstrich unter seine Karriere und tritt aus seinem Team, Fnatic, aus.

Das Ende der Spielerkarriere nach „The International 2015“

Der eSport-Spieler Kai H4nn1 Hanbueckers erlangte vor allem in den letzten zweieinhalb Jahren im europäischen Team Fnatic große Bekanntheit. Das Team gehört zur Organisation Fnatic, welche schon jahrelang im eSport präsent ist und in nahezu jeder Disziplin Teams unter Vertrag hat.

Während seiner Zeit als professioneller Dota-2-Spieler nahm er an unzähligen Turnieren und zwei Weltmeisterschaften teil. Zudem war er Ersatzspieler beim schwedischen Team Alliance und gründete 2015 das Team MeePwn’d, mit dem er zusammen mit anderen Fnatic-Spielern in der dritten Saison an der Dota Pit teilnahm. Allerdings gelang es ihnen nicht, sich für die Gruppenphase zu qualifizieren.

Nun beendet Hanbueckers seine Karriere und tritt aus beiden Teams aus. Auf Reddit postete er: „Meine Entscheidung hat nichts mit persönlichen Differenzen zu tun, alle im Team sind glücklich miteinander und ich hatte auch kein Problem damit Support zu spielen. Dem Team fehlt es allerdings an Erfahrung und in Anbetracht der näherkommenden Weltmeisterschaft, sehe ich mit diesem Roster keine Chance daran teilzunehmen.“ Damit distanziert er sich zunächst. Dafür wechselt der deutsche Profi-Spieler Dominik Black^ Reitmeier in das malaysische Team Fnatic. Somit tritt Reitmeier in Südostasien in einem weiteren professionellen Dota-Team an.

Ob Hanbueckers auch langfristig gesehen, nicht mehr zu Dota 2 zurückkehrt, ist noch nicht bekannt. Jedenfalls erklärte er im Interview mit kicker eSport, dass der Sport für ihn seit Beginn der Spaßmotivator ist und bleibt. Auch der ZEIT ONLINE sagte er: „Vor circa zehn Jahren habe ich angefangen, Dota zu spielen. Anders als bei vielen heutzutage stand bei mir nie der Geldgedanke dahinter; es war einfach der Wettbewerb und drive, etwas zu perfektionieren. Das hätte auch ein anderer Sport sein können. Ab einem bestimmten Alter muss man natürlich auf die Zukunft gucken, ich bin ja mittlerweile auch schon 25 Jahre alt. Ich hätte bestimmt noch zwei, drei Jahre weitermachen können. Viele Spieler sind zwar sehr jung, aber es gibt bisher keine bestimmte Altersgrenze. Ich denke auch, dass man inzwischen ganz gut nach seiner aktiven Laufbahn eine Karriere in E-Sports einschlagen kann, das habe ich ja auch getan.“

Vielleicht dürfen wir also noch auf eine Rückkehr hoffen.

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